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Der Bergbau in Gladbeck


Bergbau in Gladbeck


1873 wurde im Dorf Gladbeck der erste Schacht für ein Bergwerk „abgeteuft.“ Nach Inbetriebnahme der Förderung bekam dieses erste Gladbecker Bergwerk den Namen "Riekchen".

Dieses lag ca. 750 m südlich vom Dorfmittelpunkt - der St.Lamberti-Kirche - entfernt. Zeche „Riekchen“ wurde etwas später in „Zeche Graf Moltke 1/2", zu Ehren des Stabschef der königlich-preußischen Armee „Graf Helmuth von Moltke“, unbenannt.

Nachdem sich im Jahr 1900 die Besitzverhältnisse des Bergwerks mit den Kohlenfeldern geändert hatten, wurde in der Bauernschaft Gladbeck-Brauck eine neue Zeche errichtet. Auf ihr wurden 2 Förderschächte „niedergebracht“. Diese, im neuen südlich gelegen Kohlenfeld errichtete Zeche, bekam den Namen „Zeche Graf Moltke 3/4“.

1903 wurde in der Bauernschaft Gladbeck-Brauck eine zweite Schachtanlage errichtet, ihr Name „Mathias-Stinnes 3/4“. Als eigenständige Doppelschachtanlage war sie die Erweiterung der Zeche „Mathias Stinnes 1/2/5“ auf Essener Gebiet. 1967 wurde der Kohlenabbau auf Mathias Stinnes 3/4 beendet.

1897 begann die Abteufung der "Zeche Thyssen 1/2" im Gladbecker Norden. Dann wurde der Name der Zeche zwei mal geändert. Um 1900 bekam das Bergwerk den Namen „Zeche Vereinigte Gladbeck“ und zuletzt den Namen „Zeche Möller“. Theodor von Möller war zu jener Zeit der königlich- preußische Handelsminister, der durch die Namensänderung geehrt werden sollte. Die letzte Kohlenförderung und Schließung erfolgte am 31. März des Jahres 1967.

1908 begann die Niederbringung der Schächte in Gladbeck-Zweckel deren Name zu Anfang „Zeche Potsdam“ war. Parallel begann einige Kilometer entfernt, in der Bauernschaft Scholven die Abteufung der Schwesterzeche „Berlin“. Der königlich-preußische Staat wollte Aufgrund der Syndikat-Bildung durch die „Kohlenbarone“, den Industriellen wie Thyssen, Stinnes, Krupp, Grillo, Harkort usw. Einfluss auf die Preise der immer wichtiger werdenden Steinkohle nehmen.

Nachdem in den nächsten Jahren die „Zeche Potsdam“ privatisiert wurde, bekam sie den Namen „Zeche Zweckel“. Die „Zeche Berlin“ bekam den Namen „Zeche Scholven“. Die Steinkohlenförderung der Zeche Zweckel erfolgte in den letzten Jahren über die Schächte „Scholven“. Sie endete mit den Stillegungen am 1.März 1963.

Der Bergbau endete in Gladbeck 1971 mit der Schließung der ersten Gladbecker Bergwerke Graf Moltke 1/2/3/4.



1000 Feuer sind erloschen...




...das Lied gesungen von Rudi Cash, damals selbst Bergmann auf Hugo in Gelsenkirchen. Er singt vom schwarzen Gold und dem Untergang des Bergbaus.




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